aktuelleberichte

 

Wir sind gestartet!!!
    
Wir haben zweimal Silber!!!    

"Fahrtkarte" zur Deutschen Meisterschaft 2004 des DBV erspielt
Mainz vom 29.-30.05.2004
Ein aufregendes Ereignis für die Anfänger!!!

                              
                             
Eine harte Saison 2003
Nach einer zweijährigen Meisterschaftspause entschieden wir uns Anfang 2003 für einen
erneuten Start an der Landesmeisterschaft der Spielmannsvereinigung Schleswig-Holstein.
Die Entscheidung musste von uns zu einem Zeitpunkt getroffen werden, an dem noch gar
nicht feststand, ob unsere Anfänger überhaupt eine entsprechende Leistung bringen können.
Seit unseren letzten Starts an Meisterschaften hatten wir nämlich einige Stammleute
verloren. Auch war klar, dass wir mit den zurückgebliebenen "alten Hasen" nicht allein an
den Start gehen konnten. Wir waren also darauf angewiesen den Nachwuchs zu formen, und
wir waren uns im Vorstand einig darin, dass wir alle Anfänger mit an den Start nehmen,
sofern sie selbst etwas dafür tun. Obendrein entschieden wir
nach Rücksprache mit den Spielern
ein volles Risiko...
"Einen Start in der Jugendklasse!"
Das hieß für die jungen und kleinen Leute, dass sie auf die Verstärkung wertungserfahrener
Stammspieler verzichten müssen, und dass die Jugend auf sich allein gestellt ist.

"Einen Start in der Seniorenklasse"
Dieser Klassenstart konnte nur gemeldet werden mit dem Risiko
auch Anfänger ab 11 Jahre mit raus zu nehmen.

Das Schwierigste an der Sache war zunächst die Titelauswahl. Welche Titel waren lernbar
für alle Anfänger, welcher theoretische Ausbildungsstand war vorhanden, welcher
Schwierigkeitsgrad und welche Stimmen konnte man den Anfängern zumuten? Es fiel Tina
absolut nicht leicht sich festzulegen. Immerhin drehte es sich bei den Kindern um ganz junge
Mitglieder ab 10 Jahre, die eigentlich am Anfang des Jahres noch gar nicht weit genut
fortgeschritten waren, um überhaupt etwas gewinnen zu können.
Störungen
Im April/Mai waren viele Mitglieder eine zeitlang durch die Organisation der
Wochenendfahrten zum Baumblütenfest in Werder/Havel und zur Landesmeisterschaft
Sachsen-Anhalt in Freyburg/Unstrut, Konfirmationen in Familien der Vorstandsreihen und die
anstehenden Feierlichkeiten anlässlich unseres 15-jährigen Vereinsbestehens abgelenkt.
Proben gingen u. a. für das Einstudieren von Programmpunkten für den
bunten Abend  drauf.
Es mussten ja Utensilien und Unterlagen gesammelt, und Absprachen im Vorstand,
Mitarbeiterkreis und unter den Aktiven getroffen werden. Auch die Organisation der 
4. Klingenden Herbstparade  nahm uns bis Ende August, also 14 Tage vor dem Start, noch
einiges von der Probenzeit weg. Zwischendurch zogen wir sogar in Erwägung die Startmeldung
zurückzuziehen, weil wir in Zeitdruck kamen und zeitweise schlichtweg die Zeit fehlte
den Leistungsstandard der Anfänger zu verbessern.
  
Aber die Spieler hielten und setzten sich durch, wollten starten, also machte auch
die Vereinsleitung weiter. Man musste dazu stehen, was man versprochen hatte. 
In den Sommerferien ging es dann richtig los, es wurde geprobt, geprobt und geprobt. Zwei-
bis viermal wöchentlich hörte man das Musikkorps Rendsburg auf dem Schulhof der Claus-
Siljaks-Schule musizieren. Nun legte Tina auch endlich die Titel fest. In der Jugendklasse
sollte mit dem River-Kwai-Marsch und The Hustle gestartet werden, um die Kinder an den
Flöten in der freien Klasse hervorzuheben, während wir für die Seniorenklasse Highland
Cathedral und Carneval de Paris auswählten. Diese Titel waren als einzige dazu geeignet, den
derzeitigen Ausbildungs- und Leistungsstand wirklich aller aktiven Mitglieder auszuschöpfen.
Der Vorstand war sich nämlich immer noch einig:
"Man wollte einschließlich aller Schwachstellen sehen, welchen Stand der
gesamte Musikzug hat! Niemand sollte vom Start ausgeschlossen werden,
der sich genügend Mühe gibt! "
Einige wertungserfahrenere Jugendliche versuchten auf Biegen und Brechen durchzusetzen,
dass man ohne Anfänger an den Start geht, damit der Goldbereich erlangt werden kann; aber
der Vorstand setzte sich durch mit der Begründung: "Wir sind eine Mannschaft und gehen in
der Stärke an den Start, in der wir auch Auftritte absolvieren!" 
Hier und da wurde zwar gemurrt...

aber am Ende sahen es alle ein: "Wir sind ein Team!"
Gewagte Entscheidung
Den jungen Musikern wurde das Leben in Sachen Start an der Landesmeisterschaft

wirklich nicht leichtgemacht. Beim Start in der Seniorenklasse hätten die
wertungserfahrenen Leiter des Vereines, 

Hansi (Posaune) und Tina (Trompete)
den Musikzug verstärken dürfen, zumal sie sowieso eigentlich im Musikkorps Rendsburg
mitspielen. Aber sie ließen die jungen Musiker am Start allein. Tina wollte damit erreichen,
dass sich keiner der Trompeten auf sie verlässt. Sie appellierte stattdessen immer wieder
an die Eigenverantwortung jedes einzelnen Musikers: "Ihr könnt, wenn Ihr wollt. Zeigt, was Ihr
drauf habt."  Sie gab Tipps und Anregungen, und wies darauf hin regelmäßig Treffsicherheits-
und Atemübungen zu Hause durchzuführen.
Probenunterbrechung
Die Proben im August gingen damit drauf sich für die Durchführung der Klingenden Herbstparade zu rüsten,
zu der wir hier in Rendsburg 550 Musiker
 aus dem In- und Ausland erwarteten. 
Das Musikkorps  Rendsburg wollte sich in diesem Jahr nämlich mit einer Verneigung bei
dem rundherum stehenden Publikum der Veranstaltung bedanken. Dazu musste
Marschieren, Marschieren, Marschieren geübt werden. Das kostete natürlich ein Stück
musikalische Leistung. Aber...

So etwas muss ja gut aussehen, und das tat es dann auch. Mittlerweile kann das Musikkorps
Rendsburg auch schon rückwärts marschieren
* grins *!
Erst nach der Klingenden Herbstparade wurde richtig ernst für die Landesmeisterschaft
geübt; denn es blieben nur noch vier Übungsabende nach. Und, ach herrje, es gab noch so
viele musikalische Probleme. Man überlegte noch kurz, ob man Extraproben ansetzen solle,
strich dann aber diesen Gedanken. Die Strapazen des Frühjahrs und Sommers waren groß
genug für die aktiven Mitglieder, die sich allesamt in allen Bereichen aktiv beteiligt hatten. 
Also setzte die musikalische Leitung wieder auf die Eigenverantwortung der Spieler. Nun war
allerdings auch Dirigentin Svea stark gefragt. Sie ist ja eine freie Mitarbeiterin, die nicht
immer im Musikkorps Rendsburg dabei ist. Die Kinder mussten sich noch an Ihr Dirigat
gewöhnen.  Nebenbei wurde nach Fehlern gesucht, darauf hingewiesen, und darum gebeten
sie abzustellen. Die jungen Musiker mussten zu Hause etwas mehr tun und gewaltig an sich
selbst arbeiten.
Hart bis zum Ende
Der Titel "The Hustle" kippte bei den Proben immer mal wieder. Die Flöten verquietschten
immer noch den einen oder anderen Ton. Und ein paar Bläser und Trommler litten immer
noch an rhytmischen Schwierigkeiten. Die Nerven lagen in diesen 14 Tagen schlichtweg
blank - und zwar bei allen. Es sah nicht überhaupt nicht gut aus für die Wertung, und je näher
der Termin rückte, desto schlimmer wurde es.

Aber unsere Mitglieder legten einen großen Zahn zu. Am Freitag, den 5. September wurde
zum ersten Mal in Erwägung gezogen den Titel "The Hustle" gegen einen anderen
auszutauschen. Die Spieler wurden aufgefordert sich zu Hause den Titel "Hello Mary Lou"
genau anzusehen. Aber am Mittwoch vor der Landesmeisterschaft musste auch an diesem
Titel noch auf die Schnelle gearbeitet werden. Aber er war rhythmisch sicherer und kippte
nicht so. Die letzten Entscheidungen fielen erst bei der Generalprobe
am Freitag, den 12. September:
"Wir tauschen The Hustle gegen Hello Mary Lou aus!"
und
"Alle Spieler gehen mindestens einmal an den Start!"
Die Generalprobe verlief dann erstaunlicherweise so, als ob es nie Probleme gegeben hätte.
Es fielen einige Steine von den Herzen aller Beteiligten. Man hörte förmlich ein
bombastisches "PLUMPS" in der ganzen Truppe.
 
Warum nicht gleich so? Puh, was für ein Haufen!
Der große Tag
Am Sonntag, den 14. September 2003 war der große Tag da. Wir trafen uns um 6:45 Uhr an
der Rotenhofschule um den Bus zu laden. Auf der Hinfahrt kam dann der Nervenkitzel
unserer Anfänger zum Tragen und Tina war unzähligen Fragen zum Wertungsablauf
ausgesetzt. Immer wieder beruhigte sie die Kinder mit den Worten: "Ihr habt alles getan, was
Ihr tun konntet, und braucht keine Angst zu haben. Wenn es losgeht, achtet auf Svea und
konzentriert Euch auf den ersten Ton. Das ist die halbe Miete, und dann wird alles gut!"
Diesen Satz sollte sie im Lauf des Tages noch oft wiederholen.
In Plön angekommen, lief erst mal einiges quer. Hansi musste zur Anmeldung, Svea und Tina
zur Dirigentenbesprechung. Als Svea und Tina zurückkamen, war das Musikkorps
Rendsburg spurlos verschwunden. Die beiden rannten planlos durch die Gegend. Das
Gelände war unübersichtlich und es gab mehrere Eingänge zu den Aufenthaltsräumen. Die
beiden rannten in die Gebäude und klapperten die Klassen ab. Aber nichts!! - Die Zeit drückte:
Um 9 Uhr war Aufmarsch und vorher mussten noch zwei Kinder ausgewählt
und informiert werden, dass sie Fahnen bei der Eröffnungszeremonie tragen sollten.

Auf der Suche nach dem gekidnapten Musikzug kam den beiden auch noch Betreuerin Antje
entgegen, die ebenfalls den Rest suchte. Sie hatte den Verein verloren, nachdem sie nur mal
eben zur Toilette gegangen war. Nach langem Hin- und Herrennen, entschieden die drei
einfach zum Sportplatz zu gehen. Dort würde der Haufen ja mit Sicherheit auftauchen. Und so
war es dann auch: Das Musikkorps Rendsburg stand in vorderster Front parat zum
Einmarsch auf den Festplatz. Auf die Schnelle schnappte sich Tina Kiril und Ronja. Die beiden
sollten mit Kindern anderer Vereine die Schleswig-Holstein- und die SVSH-Fahne nach vorn
tragen. Das klappte dann auch alles noch vorzüglich.


morgens im Nebel

Hansi hatte die Startreihenfolge bekommen, und wir mussten feststellen, dass wir mal
wieder der erste Starter in unserer Klasse waren. Dieses Pech verfolgt uns ständig auf
Meisterschaften. Hmpf, als erster an den Start zu gehen ist immer ein schlechtes Omen und
kostet allein schon Punkte.  Glücklicherweise traf es aber nicht unsere Junioren sondern die
Senioren, obgleich in der Seniorenklasse auch Kinder und Anfänger an den Start gingen. Nun
hieß es sputen: ab zum Einspielraum - Stimmreinheit kontrollieren - Warm up durchziehen -
Schwachstellen proben.

Seniorenzug beim Warm Up

Die Trommler konnten sich mal wieder nicht einspielen; denn sie
mussten Gas geben um das Schlagzeug aufzubauen und in die Aula zu bringen.
Es war mal wieder eine große Hetze vor dem Start.
Aber keiner verlor die Nerven!
Der erste Start
Trotzdem klappte dann alles vorzüglich. Auf der Bühne standen in der Klasse Blechbläser
mit Ventilen sieben Trompeten, von denen vier Anfänger sind. Fünf Mann standen am
Schlagwerk, von denen es für zwei der erste Start an der Trommel war. Alle bibberten;
denn unter den Juroren sah man den gestrengen Wertungsrichter Helge Mahn, der
dem Verein bisher immer mehr Minuspunkte als die anderen Juroren zuschrieb.
Aber als die jungen Rendsburger loslegten, sträubten sich die Haare;


denn man hörte Musik, die zu Herzen ging. Unsere Musiker zeigten volle Leistung.
Die "großen" oder auch "kleinen" Stars


Jasmin 16
2. Trompete


Saskia 15
3. Trompete (zweigestr. c)


Ronja 11
1. Trompete
Anfängerin


Vera 15
1. Trompete
Wertungsanfängerin


Sabrina 16
4. Trompete
Anfängerin


Nadja 15
4. Trompete
Anfängerin


Sylvia erwachsen
1./2. Trompete


Manfred erwachsen
gr. Trommel


Marc erwachsen
Becken


Florian 17
Trommel


Stefan 14
Trommel
Wertungsanfänger


Timo 17
Schlagzeug

Svea erwachsen
Dirigentin
Juroren - Kritikgespräch 1
Das nachfolgende Kritikgespräch mit der Jury ging runter wie Öl - besonders für das
Schlagwerk. Ihm wurde großes Können und perfektes Abstimmen auf den Rest bescheinigt.
Wertungsrichter Mahn betonte, dass er den Verein seit vielen Jahren aus Wertungen kennt,
und dass er bisher stets Anlass zu Kritik gehabt hat. Er lobte, dass sämtliche Kritiken der
Vergangenheit zwischenzeitlich im Verein umgesetzt wurden und sprach seine Anerkennung
über die jetzigen Leistungen aus. Er freute sich insbesondere darüber, dass seine früheren
Kritiken gefruchtet haben. Seine Worte über unseren Schlagzeuger Timo waren: "Dieser
Mann macht seinen Weg schon jetzt!" Die Bläser kassierten Kritiken für die Intonation
der Nebenstimmen. Hier müsse noch geschult werden. Dafür wurde das auf der Trompete
sehr gut und mehrfach getroffen zweigestrichene c von Saskia gelobt. Dass es Probleme mit
der Intonation der tiefen Stimmen gab, war C. Klink bewusst; denn diese wurden - mit einer
Ausnahme - von wirklich blutigen Anfängern gespielt,
denen die kompetente Schulung noch fehlt.
Pause bis zum nächsten Start
Der zweite Start war erst ziemlich am Ende des Tages angesetzt. So konnten wir uns bei
strahlendem Wetter einen gemütlichen Tag machen. Viele unserer Kinder schauten sich die
Konzertwertungen in der Aula an, während die Erwachsenen sich vorwiegend auf dem
Sportplatz aufhielten, wo Marsch- und Showwertungen sowie wertungsfreie Konzerte
gezeigt wurden. Dort gab es auch Kaffee, den wir alle dringend nötig hatten, und allerhand
Leckereien. Die Wartezeit wurde u. a. genutzt für unzählige Smalltalks
mit Leitern und Spielern anderer Musikvereine. 
Um 13:00 Uhr aßen wir gemeinsam unser mitgebrachtes Mittagessen. Hmm Hackbraten,
Wurst und Salate. Wir hatten nämlich das Glück, dass Johanna Buchholz, sich zur Verfügung
gestellt hatte die Verpflegung des Zuges zu übernehmen. Als ehemalige Betreuerin wusste
sie ja, dass es sonst schwierig ist zu kontrollieren, ob die Kinder auch wirklich etwas zu
sich nehmen. Es gab auch einen schönen Platz auf dem Schulhof, wo wir gemütlich an
Tischen zusammen sitzen konnten. Danach war dann wieder Freizeit angesagt. Die meisten
von uns nutzten die Zeit, um sich die Mitstreiter in den Startklassen anzusehen,
in denen wir selbst starteten. 
Der zweite Start
Um 15:30 Uhr trafen wir uns dann wieder. Es ging zum Warm up im Einspielraum. Da kam
noch mal ein bisschen Stress auf; denn die Flöten klangen unrein und mussten noch mal
gestimmt werden. Schnell erledigte Tina das, und es blieb sogar noch ein wenig Zeit, um sich
einzuspielen. Wie laut Reglement vorgesehen, standen wir dann spielbereit 20 min. vor der
Zeit an der Aula. Der Start war zu um 16:30 Uhr vorgesehen. Prompt wurde der Jugendzug
auch pünktlich auf die Bühne gerufen; aber...
die Jury war nicht da, sie befand sich noch im Kritikgespräch mit den vorherigen Startern.
Tina saß im Publikum und schwitzte: "Die armen Kinder, wie sollen sie diese zusätzliche
Belastung durchstehen? - Was für eine Feuerprobe!" Angetreten waren wiederum zwölf
Personen, von denen sieben blutige Anfänger waren und die zwei oben schon genannten
Trommler. Dieses mal sah man  von unten, wie bei einigen die Beine nur so schlotterten.
Cathi sah aus, als wenn sie gleich weint, Vera wusste überhaupt nicht, wo sie hinsehen sollte
und bekam den üblichen Verlegenheits-Lachanfall, Kiril streckte sich mehr als je zuvor. Aber
Dirigentin Svea erkannte die psychische Belastung, ging durch die Reihen und wirkte
beruhigend auf die Kiddies ein. Es war ein Ritt durch die Hölle, vor dem Publikum auf der
Bühne zu stehen und nichts tun zu können als zu warten.

Nach etwa 5 Minuten kam die Jury endlich, und noch besser, sie beeilte sich auch, als sie die
Kinder auf der Bühne stehen sah. Es konnte ohne weitere Verzögerung losgehen. Auch in
diesem Durchgang hörte man Musik, die zu Herzen ging.

Die erwachsenen
Vereinskameraden saßen unten im Publikum, fieberten mit und hatten
z. T. Tränen in den Augen - geschafft!!!
Die "kleinen" oder auch "großen" Stars


Jasmin 16
Querflöte
1. Trompete
Solistin


Saskia 15
3. Trompete
Solistin


Ronja 11
1. Trompete
Anfängerin


Vera 16
1. Trompete
Wertungsanfängerin


Kiril 11
Querflöte
Anfänger


Nicole 12
Querflöte
Anfängerin


Cathrin 13
Querflöte
Anfängerin


Stefanie 12
Querflöte
Anfängerin


Norman 16
gr. Trommel
Anfänger


Florian 17
Trommel


Stefan 14
Trommel
Wertungsanfänger


Timo 17
Schlagzeug



Svea erwachsen
Dirigentin
Juroren-Kritikgespräch 2
Das anschließende Kritikgespräch mit der Jury glich dem ersten. Nochmals wurde das
Schlagwerk in den Himmel gehoben. Nachdem wieder die Intonation und darüber hinaus die
Artikulation im Forte bei den Bläsern kritisiert wurden, waren die Worte von Juror Mahn u. a.:

"Es ist doch was Schönes, wenn man die Trommler mal außer Acht lassen und sich voll den
anderen Registern widmen kann." Insbesondere wurde in dieser Klasse die schöne
Mischung von Flöten und Trompeten im River-Kwai-Marsch gelobt sowie
das sehr schön gespielte Solo von Saskia und Jasmin in Hello Mary Lou. 
Die Siegerehrung
Um 18:00 Uhr marschierten alle Musikzüge pünktlich zur Siegerehrung auf.



Sie wurde spannend gemacht; denn erst mal mussten noch ein paar Ansprachen gehalten
werden und der gastgebende Verein verschenkte eine Flasche Sekt an alle Teilnehmer.

Aber dann ging es los: Klasse für klasse wurden die Urkunden und das Edelmetall vergeben.


Das Musikkorps Rendsburg konnte sich dabei über zweimal Silber freuen.
Ein bitterer Nachgeschmack
Allerdings ist das Musikkorps Rendsburg nicht hundertprozentig mit dem Ergebnis zufrieden.
Grund: Die Noten für das Schlagwerk stimmen nicht mit den Kritikgesprächen überein. Wenn
die Juroren das Schlagwerk im Kritikgespräch hoch in den Himmel hebt, und sogar gesagt
wird, dass man das Schlagzeug völlig außer Acht lassen könne, um sich auf andere
Register zu konzentrieren, dann muss auch eine Goldnote folgen.  
Es ist nicht nachvollziehbar, dass in diesem Fall durch die Bank nur eine Zwei gegeben
wurde. Die gegebenen Noten sind fast identisch mit den Noten für die kritisierten Bläser.
Und außer acht lassen kann man das Schlagwerk erst, wenn die Höchstnote 0,5 erreicht ist.
Hier hätte die Jury entweder sparsamer mit Lob oder großzügiger
mit den Bewertungsnoten sein müssen.
   
Trotz allem zufrieden
Dass das Musikkorps Rendsburg aber überhaupt gleich zweimal Silber gewann, ist ein sehr
großer Erfolg. Man hatte sich allenfalls Bronze erhofft; denn die Schwierigkeiten bei den
Bläsern waren der Vereinsleitung vorher schon bekannt, wobei es sonst auch noch
rhytmische Probleme gab. Darüber hinaus liefen die Proben - mit Ausnahme der
Generalprobe - im Vorweg nicht so ab, dass man sich
Hoffnung auf Silber hätte machen können.
Eine tolle Truppe
Nun dürfen alle Musiker im Musikkorps Rendsburg ganz besonders stolz sein; dass sie ohne
musikalische Verstärkung ihrer wertungserfahrenen Vereinsleitung einen solchen Erfolg
feiern können. Anfänger wie Fortgeschrittene haben eigenverantwortlich alles aus sich
herausgeholt, und sie haben verstanden, worauf es ankommt. 
Sie haben einen großen Lernprozeß hinter sich gebracht.
Vom Musikkorps Rendsburg gibt es dafür die Höchstnote; denn Silber war vom
Ausbildungsstand der Anfänger her eigentlich gar nicht drin. Die jungen
Musiker sind über sich herausgewachsen.
Nun können wir mit Elan weiter arbeiten!!!

Aber mit diesem Haufen hier

kann es nur immer vorwärts gehen.
Ein herzliches Dankeschön an Euch; aber auch an unsere freie Mitarbeiterin
Svea Themann, die uns trotz problematischer Übungsabende
zur Verfügung stand.
Der Vorstand

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



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