bilderserie2005

So, es ist wieder soweit, neue Bilder sind online, weitere werden folgen. Unser Frühjahr war mal wieder turbulent und es gab anderes zu regeln. Bilder kamen leider auch erst spät; aber nun geht es wieder los. Erstmal ein kurzer Bericht vorweg über unser Frühjahr, und dann folgen die Bilder.  

Not macht erfinderisch!
Im Frühjahr 2005 fehlte uns der Musikraum für die Gesamtzugproben. Während einer Umbauphase nahm uns die Schule den Schlüssel ab :-(  scheinbar aus Ärger darüber, dass die Stadt uns Klassen für die Unterbringung unserer Gäste aus Aalborg bewilligte. Zum Auf- und Abschließen kam nun der Hausmeister. Trotz Nutzungsvertrag blieb der Musikraum aber auch nach dem Ende des Umbaus verschlossen, während andere ihn zwischenzeitlich wieder nutzten und wir nur Schulklassen für Registerproben und Anfängerausbildung nutzen konnten. 

Die Proben der ganzen Mannschaft im Klassenraum waren unerträglich. Es war zu eng und die sehr schlechte Akkustik führte zu Kopfweh und Aggressionen bei den Aktiven. Nach einigen Wochen wichen wir nach den Register- und Anfängerproben in den Mehrzweckraum der benachbarten Schule aus. Das brachte Erleichterung, erwies sich aber als zu riskant, weil die Klassen nebenan nun offen waren und nicht ordnungsgemäß im Auge behalten werden konnten. Es kam, wie es kommen musste: Aus einem Lehrerpult wurden ein Skatspiel und Bonbons geklaut, und natürlich hatten wir als Nutzer den "Schaden" zu tragen, obwohl wir die Diebe mit ziemlicher Sicherheit nicht unter uns hatten. Es kommt ja nicht einmal an ganzen WE´s in Gemeischaftsunterkünften etwas weg. Zwar war der Schaden kaum der Rede wert; aber wir verzichteten nun lieber auf den Mehrzweckraum. Wir konnten die Klassen nunmal weder abschließen noch überwachen, und zwischen den sich in der Schule regelmäßig tummelnden Schülern, Sportlern, Lehrern  sowie unzähligen Autos die den Schulhof rauf- und runterfuhren wäre auch kein Ganove aufgefallen, der mit dem Auto vorfährt und einen PC aus einer Klasse holt und in den Kofferraum lädt.

Uns blieb nur noch eine Alternative unsere Kiddies schadlos aber sinnvoll zu beschäftigen, nämlich Marschtraining auf dem Schulhof. Dabei konnten wir die Klassen im Auge behalten. Das Hin- und Hermarschieren auf dem Schulhof wurde jedoch schnell langweilig, und so kramten wir ein paar Showfiguren aus der Mottenkiste. Und da wir nichts anderes mehr taten, als zu marschieren, konnten wir schon Ende Mai damit auftreten. Es war zwar nett und machte uns Spaß; aber die Rechnung für monatelang fehlendes Proben war leider ein Verlust von musikalischen Fertigkeiten bei den fortgeschrittenen Mitgliedern.

Dank Eigenverantwortung einiger Mitglieder hält sich der Schaden glücklicherweise in Grenzen, und seit Beginn der Sommerferien 2005 haben sich die Probleme gelöst. Wir haben den Schlüssel wieder und können den Musikraum nutzen. Wir trainieren in den Ferien durch, so dass wenigstens die "Daheimgebliebenen" mittlerweile wieder fit genug sind. Der Rest wird sich dann hoffentlich auch wieder zurechtschaukeln, wenn die restlichen Mitglieder aus dem Urlaub zurück kommen. Bleibt nur zu hoffen, dass dann nicht wieder Neues auf uns einprallt.

Es ist schon ein Glück für unseren Verein, dass die Mitglieder Durchhaltevermögen zeigen und aus jeder Situation stets das Beste machen ;-) 

Genug geknurrt: Wenden wir uns nun den schöneren Dingen des Frühjahrs 2005 zu - Bilder, Bilder, Bilder...

   

06. Mai 2005 Ständchen Ascheffel auf dem Aschberg
  

Fördermitglied Ursel hatte Geburtstag und feierte den 75. auf dem Aschberg.
Saskia führte den Haufen ins "Aschbergstuben", in dem wir des öfteren mit Musik einkehren.

  
Dieses mal war es aber etwas zu eng dort; denn wir hätten im Festsaal zu dicht an den Zuhörern stehen müssen und "Trompete direkt am Ohr" kommt nicht so gut rüber :-D Also nahmen wir Rücksicht und zwängten uns im Tührrahmen zusammen. Allerdings musste Sylvia bei Rucki Zucki ganz schön aufpassen, damit sie in der Auf- und Abwärtsbewegung ihrer Trompete nicht das große Aquarium rammte. Fischsuppe war ja nicht bestellt :-D

  
Hans voller Freude: Ursel hat ihn wieder eingeholt. Er genehmigte sich sogar einen, wo er sonst doch fast abstinent lebt  :-D

  
Karla und Günter waren wie Klinks, die deswegen in zivil mitspielten, persönlich eingeladen.

  
Beim Trompetenecho und Sierra musste Ursel das Tanzbein schwingen...

  und so drehte sie trotz künstlicher Herzklappe fröhlich ihre Runden zu unserer Musik.

  
Den Blumenstrauß überreichten die drei Kleinen gemeinsam. Und natürlich spielten und sangen wir
Geburtstagslieder, obwohl unser Gesang wohl eher zum Lachen reizt als zum Zuhören :-D

  


Trotz Enge gab es von uns die übliche "Ehrenrunde"
durch den Festraum und dann marschierten wir aus.

  
Im Nebenraum spendierte uns Ursel etwas für das leibliche Wohl...

     
und bedankte sich bei jedem persönlich mit einer "I Love You-Kuschelmaus"


Auch Florian und Freundin Kristina bekam eine ab. Kurz darauf reiste der Verein ab.

  
Nur Klink´s und Golomb´s kriegten den Hals nicht voll und blieben zurück, um sich den Bauch vollzuschlagen :-D
 

20. Mai 2005 Basar Altstadtschule


Anmarsch

   
Man legt sich ins Zeug oder besser - in die Kurve


Die Acht


Am Kreuzpunkt der Acht: "Gib Gas Saskia, damit Monique dich nicht umrennt!" 



Gewusel? - Nein! Sammeln um den Tambourstab zur Mühle

  
Die Mühle dreht sich - links im Bild: Kathrin, eine Anfängerin, die zufällig da war und ohne Vorwarnung zum Mitlaufen in die Mannschaft gestellt wurde. 


 
In entgegengesetzter Richtung - rechtes Bild - sowas nennt man Engagement:
Sylvia, die Powerfrau spielte nicht mit, weil ihr Kiemen frisch operiert war; aber sie stand als wichtige Person im Showmarsch trotz Schmerzen ihren Mann, damit die Premiere nicht platzte.


Standkonzert nach dem Schowlauf 


und dazugehörige Showfiguren im Stand


nach der Premiere gabs noch ein Ständchen für Günter


Ohne Vorwarnung schlichen wir uns nach dem Basar in die Seniorenwohnanlage Eiderblick in  Rendsburg. Dort wohnt unser ältestes Mitglied Günter, der überhaupt nichts davon ahnte, da er erst im Jahr 2006 mit einem Ständchen zum 80. Geburtstag rechnet und obendrein davon ausging, dass wir länger beim Basar in der Altstadtschule bleiben müssten. Aber Pustekuchen:

Wir schlichen uns von hinten an und marschierten dann mit schmettertem Fanfarenmarsch durch die Parkanlage zur Terasse, auf der die Familie gerade mit Gartenpflege beschäftigt war, um den Kuchen besser verdauen zu können. Besuch erwartete man ja nicht mehr. Wir trafen voll ins Schwarze; denn Günter geriet völlig aus der Fassung, wie man hier unschwer erkennen kann.

  


Wir spielten aber weiter, während die Familie sich wieder besann,  

was scheinbar gar nicht so einfach war.

Doch das störte uns nicht. Nach etlichen Minuten wagte Günter sich dann auch endlich raus zu uns

Als er aber Sylvia auch noch mit den Blumen sah, winkte er ab und wollte weglaufen,
weil die Tränen nur so aus den Augen schossen.

Doch Tina schnappte sich die Blumen und fing ihn wieder ein um zu gratulieren.

Der Verein musste etwas länger warten; denn Günter war so tief ins Herz getroffen, dass er am
ganzen Körper nur so schlotterte und sich kaum auf den Beinen halten konnte-
Nicht einmal die Blumen konnte er übernehmen, aber dann kam Tochter Susi und
löste Tina ab, damit Musik gemacht werden konnte.


    

Nach einem Weilchen hatte Günter die Aufregung verkraftet und lauschte -


die Blumen in der Hand - gerührt den Klängen seines Vereines.

28.05.2005
Stadtteilfest Rotenhof - Projekt des Ahlmanncafes, unterstützt von action Mensch 5000x Zukunft
- Wir unterstützten die offene Jugendhilfe musikalisch und betrieben Nachwuchswerbung für uns -

Ein langer heißer Tag - über 30° Hitze - viel Arbeit - viel Musik
Um 11:00 Uhr bauten wir an der St. Jürgen Kirche den Pavillon zusammen, der mit Bilderwänden und Girlanden geschmückt als Informationsstand dienen sollte.
Um 14:00 Uhr hieß es, in die Autos, fertig los. Ein langer heißer Marsch erwartete uns beim Vogelschießen in Mörel. Die kleinen Königinnen und Könige wurden auf dem Trecker nach Hause gefahren. Selten haben wir so geschwitzt und soviel Selter getrunken und der Einsatz dauerte auch noch länger als geplant. Aber wenigstens konnten wir uns hinterher auf die Heuballen des Hängers setzten und wurden zu den Autos gefahren.

Die Zeit war knapp, und zur Besinnung kamen wir nicht. Einige Hosen waren beim Hängerklettern schmutzig geworden und man kämpfte mit den hässlichen gelblichen Flecken. Als wir - später als geplant - zurück kamen. Mussten wir sofort antreten und das erste Konzert auf dem Stadtteilfest geben.

  

Nur gut, dass es kein bezahlter Auftritt war.


 Danach diesem Einsatz konnten wir einen Moment verschnaufen.

  
und eine Wurst kaufen.

Um 18 Uhr 15 legten wir noch unsere Show hin und danach war aktive Nachwuchswerbung angesagt.
 

  

  

  

  

 
Gegen 20:00 Uhr begannnen wir die Abbauarbeiten. 

Wie gesagt, es war ein langer heißer Tag, und nur selten müssen wir
soviel Wasser lassen und trinken wie an diesem Sonnabend :-D
 

weiter zu unseren Bildern aus dem Monat Juni 2005...

 

 

 




 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



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