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Diese Bilder gehören der Geschichte an
     
Das RD-Marketing streicht Klingende Herbstparaden beim Stadtfest
  
Rendsburger Herbst

 
Damit war auch die int. offene norddeutsche Meisterschaft im Jahr 2002 eine einmalige Veranstaltung

     


Diese Bilder gehören der Geschichte an
     
Das RD-Marketing streicht Klingende Herbstparaden beim Stadtfest
  
Rendsburger Herbst

 
Damit war auch die int. offene norddeutsche Meisterschaft im Jahr 2002 eine einmalige Veranstaltung

     

In einem Gespräch mit Herrn Frank und Patricia Adams vom RD-Marketing am 4. November 2004 wurde uns ein neues Konzept für das Stadtfest "Rendsburger Herbst" erläutert, das zuvor auch in der Landeszeitung nachzulesen war. Die Vergabe der Stadtfestflächen an Co-Veranstalter und der fehlende Wille des RD-Marketings Geld für Programmpunkte zur Verfügung zu stellen, hat zur Folge,  dass Klingende Herbstparaden aus dem RD-Herbst verschwinden müssen. 

Das Musikkorps Rendsburg soll sich lt. Gespräch künftig noch als Verein im Stadtseegelände beteiligen auf eigene Rechnung etwas ähnliches durchführen, d. h. Musikzüge durch die Stadt marschieren lassen; aber das kann und will man nicht.  Da für Präsentationszwecke nur Matschkoppeln im Stadtseegelände zur Verfügung stehen würden, wäre das ein Missbrauch von Musikfreunden aus dem In- und Ausland für kommerzielle Zwecke. Außerdem sind die behördlichen Auflagen in den letzten Jahren so gestiegen, dass wir mit einer Fortführung auf eigene Rechnung - z. b. in der Herderschule - unsere Jugendarbeit gefährden würden. Dazu gehört u. a., dass Kosten für eine Versicherung der Unterkünfte (Schulgebäude) auf uns zukämen u. v. a. .m..

Es ist vorbei: Das RD-Marketing stellt weder Ansprechpartner noch Geld für Programmpunkte zur Verfügung. Stattdessen werden die Festplätze und Straßen im Zentrum künftig an Bewerber vergeben, die selbst Rechnung tragen müssen für Bühnen, Buden und Programm.  

Ein dazu passender Bericht, der sich auf eine kommerzielle Vermarktung von Stadtfesten und Rückzug der Kommunen bezieht, ging uns am 20. August 2004 mit der LAG-Info zu. Und es war nicht zu erwarten, dass eine solche Entwicklung vor Rendsburg halt macht.

Auszug aus dem Infoblatt der LandesArbeitsGemeinschaft JugendMusik SH

Im Gespräch am 4. November 2004 bekamen wir zu hören, dass VHS-Leiter Feuser, zweiter Sprecher des RD-Marketing, für die Vereine und Verbände im Stadtseegelände zuständig sein wird. Herr Feuser ist ein Mensch, sich der sich lt. Programmheft zwar auch in der Vergangenheit mit Programm im eigenen Haus am Rendsburger Herbst beteiligte, der aber bis zur Übernahme seines Vorstandspostens im RD-Marketing im Jahr 2003 sowohl auf Vorbereitungssitzungen als auch im Arbeitskreis Rendsburger Herbst vermisst wurde. Er lieferte lediglich kurz vor Deadline des Programmheftes sein Programm im Kulturzentrum, das man vielleicht als "Haus der offenen Tür" bezeichnen könnte. Kennengelernt haben wir ihn erst auf Rendsburger Herbst Nachlesen im letzten Jahr, als sich das RD-Marketing erstmalig vor den Vereinen blicken ließ. Schon zu diesem Zeitpunkt zeichneten seine Worte ab, dass höhere Kultur ausgedehnt werden soll. Die niedere Kultur "Vereine und Verbände" können helfend mitwirken, hieß es. Das mag für viele nicht schlimm sondern positiv klingen; aber es ist nicht zu vergessen, dass man sich in diesem Fall ziemlich geringschätzig an ehrenamtlich tätige Menschen wandte, die den Rendsburger Herbst z. T. nicht nur vor 30 Jahren ins Leben riefen, sondern die sich über Jahrzehnte kontinuierlich und selbständig für ihn einsetzten, und die jederzeit sprungbereit waren, wenn der Veranstalter rief.      

Glücklicherweise sind wir in der Lage, dass wir nichts zu verlieren haben, also halten wir auch nicht hinterm Berg: In Rendsburg wurde im Jahr 2003 ein Marketing gegründet, das in der Stadt etwas bewegen soll. Doch die Bewegung fällt übel für die am Stadtfest beteiligten kleinen Vereine aus und sind ein tiefgehender Rückschlag für das ehrenamtliche Engagement. Den Trend, das Stadtfest zu vermarkten, werden wir nicht fördern, indem wir auf eigene Rechnung im Stadtseegelände für Programm sorgen. Daher haben unsere Mitglieder entschieden dem Rendsburger Herbst komplett den Rücken zu kehren. Wir haben nichts davon einem Veranstalter Musik zu liefern, der nicht einmal die Auslagen geschweige denn ein Taschengeld für die gemeinnützig arbeitende Kultur- und Jugendarbeit bezahlen will, von dem ein paar Sprudel für helfende Kinder etc. und nicht in Rechnung gestellte Kosten bezahlt werden. 

Jugendliche Dirigentinnen beim Finale

Musikfeste führen wir natürlich weiter durch - voraussichtlich wieder im 5-Jahresrhythmus z. B. zu unserem 20-jährigen Bestehen im Jahr 2008. Evtl. stellen wir auch noch etwas anderes auf die Beine: Ideen sind da; aber das braucht etwas Zeit und ist von einigen Dingen abhängig, die vorab zu klären sind. Im Jahr 2005 werden wir erstmal eine Verschnaufpause einlegen und uns auf andere Dinge konzentrieren.



 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



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