Internationales Vergleichsschießen

42. Int. Vergleichsschießen

des Fernmeldebataillon 610
in der Eiderkaserne Rendsburg
am 25. August 2005

weiter unten findet ihr die Bilder vom Schützenumzug in Kappeln vom 25.09.2005



Warten am Eingangstor - wir werden geholt

  
Mit Musik über das Gelände


Soldaten abholen und zur Eröffnung des Vergleichsschießens bringen


  

Beim Gedenken an Verstorbene traten

Jasmin und Saskia

aus den Reihen vor und bliesen vor mehreren hundert Soldaten zweistimmig das Lied "Ich hatt´ einen Kameraden". Sie hatten es auf Wunsch der Bundeswehr ganz kurzfristig einstudiert und sich seelisch auf dieses Solo vorbereitet. Für Saskia (rechts) sollte es allerdings schwerer werden als gedacht:  Sie war erschüttert, als die Namen der Verstorbenen genannt wurden und darunter ein ihr bekannter Verstorbener war - ein junger Mann, der kurz zuvor tragisch ums Leben gekommen war und neben seiner Frau auch Kinder hinterlässt. Man sieht auf dem Foto deutlich, dass Saskia sich während des Vortreten fassen musste

Aber...

sie stand mit Jasmin ihren Mann. 



     


Oh, oh - Ohren zuhalten!

 


Nach den Eröffnungszeremonien marschierten wir vorweg zur Kantine, wo wir noch solange spielten, bis alle Soldaten drin waren. Dann schlossen wir uns an und bekamen Essen und Getränke satt. Musikalisch hatten wir ausgedient. Jetzt war die Happy Brassband dran, während wir es uns gutgehen ließen und von ganz vielen Seiten Lob kassierten.

Als unsere Jugend z. T. aufbrechen wollte, bat die Brassband sie im Vorbeigehen darum, doch mal mitzuspielen. Und natürlich ließen sich die Kiddies nicht lumpen. Sie sind für fast alles zu haben, wenn es ums Musizieren geht, holten ihre Instrumente heran und hatten einen Heidenspaß daran, auf der Bühne in der brechend vollen Kantine zu stehen. Allerdings war es für die Bläser schwierig, beim Marching Saints mitzuhalten: Der ungewohnte Klang, die ungewohnte Rhythmik und die Tatsache, dass Happy Brassband in G-Dur spielte (wir spielen ihn in C-Dur), ließ sie doch ganz schön ins Schwitzen kommen. Aber neben dem Schlagwerk hielt zumindest Saskia ganz gut mit, so dass die Band sie am Liebsten gleich einpacken wollte. "Wenn sie Lust hat, könne sie auch in der Happy Brassband mitspielen, hieß es im Gespräch mit mir, "sie hat Talent!" Am Schluss wurde Saskia auch persönlich darauf angesprochen  vorbeizuschauen, was ihr sichtlich gut tat. 

2002 waren wir im Wonnemonat Mai auch dabei. Damals brachten wir die Soldaten von der Eiderkaserne zum Altstädter Markt

Diese Bild von uns auf der weißen Brücke im Stadtseegelände und einen Bericht über das Vergleichsschießen 2002 findet man auf den Seiten der
 
Unteroffiziers-Kameradschaft

 

Schützenumzug in Kappeln am 25. September 2005 - 8:00 Uhr
In aller Herrgottsfrühe standen wir auf und fuhren durch dicken Nebel nach Kappeln, um dort den Schützenumzug zu begleiten. So stellt man sich nicht gerade einen Sonntag vor; aber wir waren bei bester Laune.


Und so marschierten wir auch gleich mit Musik vom Parkplatz zum Rathausplatz :-D

  
Dort erwarteten uns liebe Menschen, die uns mehr als nur herzlich begrüßten. Ein Fotograf lief auch noch herum und machte Einzelaufnahmen. Das ließ die gute Laune noch einmal besser werden. 


Wir revanchierten uns dann auch gleich mit Musik. War schon komisch, so früh ein Trompetenecho vor Publikum zu schmettern.

  
Die Glücksburger Schützen hatten Verspätung; aber sie trudelten auch irgendwann ein und es ging los. Neben uns spielte auch noch eine Schützenkapelle. Auch von ihrem Leiter wurden wir herzlich begrüßt und man ließ uns sogar vorweg marschieren.


  


Die Schützenkapelle war außergewöhnlich taktfest und spielte richtig gut. Jedenfalls habe ich noch nie eine Blaskapelle gehört, die im Marschieren soooo excellent spielt. Ein Teil der traditionellen Marschmusik aus dem grauen Marschbuch war uns bekannt und konnte mitgespielt werden. 


Auch wir marschierten ausnahmsweise im Marschtempo. Das war schon ein schwieriges Unterfangen; denn der Marschweg war lang und uns ging die Marschmusik allmählich aus :-D - Ach du meine Güte wurde ich nervös - wir wollten uns ja auch nicht wiederholen.

  
Wir schafften es mit Marschmusik aber immerhin bis zum "Königshaus"


wo es eine Pause geben sollte.

Vor dem Abtreten in die Pause bekamen wir ein dickes Lob: "Die Rendsburger sind das erste mal dabei, aber zumindest bis hierhin haben sie es richtig gut gemacht; aber warten wir ab, ob es in der zweiten Hälfte auch noch so ist." :-D - "Ohje," dachte ich, "die Märsche sind fast alle verbraucht."

Wir stellten uns bescheiden in eine Ecke um abzuspannen und auf das Kommando zum Weitermarsch zu warten; doch die Schützen belagerten uns richtiggehend:  "Kommt rüber, oder habt ihr Angst vor soviel grün!" - "Kommt mit mir, ihr gehört doch auch zu uns."  - "Kommt her, holt euch was zu trinken" Das u. ä. hörten wir solange, bis einige von uns sich endlich ins Volk mischten. Aber auch der Rest wurde mit warmen Frikadellen und Getränken bedient.  


Irgendwann spielte die Blaskapelle Stimmungsmusik und ein paar Schützen tanzten los. Das war für uns eine Erleichterung: "Nun trauten wir uns auch" :-D

  
Und da wir gerade so schön dabei waren und die Resonanz gut war, als zum Abmarsch gerufen wurden, spielten wir beim Losmarschieren Mary Lou. Ich dachte mir - vom Tempo kommt das ungefähr hin. Die Reaktion bei den Schützen war ein kleines Tippeln, ein Blick zu uns und ein Schmunzeln.  


Damit war unser Bann gebrochen. Wir versuchten zwar das Marschtempo zu halten; aber wir spielten nun unsere gewohnte Musik.


Mitten durch den Wald hindurch marschierten wir zum Schützenheim

  
Dort gab es nochmal anerkennende Worte für uns und wir bekamen die Schuld dafür, dass das Wetter so herrlich war :-D
Es war aber auch ziemlich warm und Gerd war ziemlich blind gelaufen, weil seine Brille beschlug und er nicht um Hilfe rief :-D


Am Schluss marschierten die Fahnenträger ins Vereinsheim. Als wir sahen das die Schützen dabei grüßten, taten wir es auch.

   
Wir bekamen eine Kiste Sprudel. Und dann kümmerten die Schützen sich auch darum, dass unsere Fahrer zu ihren Autos kamen.


In der Zwischenzeit bekamen wir ein Konzert von Jasmin und Saskia - dieses mal erklang u. a. Miss Marple auf Flöten u. ä.; aber da die Wartezeit länger war, hielten auch ihre Trompeten noch kräftig her.  Es war ein anstrengender aber auch sehr schöner Auftritt, und die Schützen hoffen, dass wir nicht das letzte mal da waren. Was will man mehr. Wenn man so lieben Menschen begegnet, nimmt man alle Strapazen gerne in Kauf - für die Menschen und für die Musik.

Im Anschluss an den Auftritt schlenderten wir noch übers Hafenfest in Kappeln und so mancher nahm sich dort ein Souvenier mit.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



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